Ein Projekt von jetztkunst.de

05.10.2008

Wasser -Agua

Deutsch-Brasilianische Kunstausstellung
18.10.bis 2.11.2008
Ort: Ehem. AEG Werksgelände, Bau 16, 2. OG, Muggenhofer Str. 135, Nürnberg

Eine Ausstellung des Ponte Cultura e.V. in Kooperation mit dem KUF, Kulturbüro Muggenhof

Geöffnet:
Sa. und So. 11 bis 18 Uhr / Mo. bis Mi. nach Vereinbarung / Do. und Fr. von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

Vernissage: Samstag 18.Oktober 2008, 17 Uhr
Grußwort: Prof. Dr. Julia Lehner, Kulturreferentin der Stadt Nürnberg
Musik: Yarah Linss, Nürnberg; Bossa Nova, Jazz
Führung: Günter Braunsberg, Nürnberg, Kunsthistoriker
Cocktails/Buffet: Cantinho do Brasil Nürnberg

Die Ausstellung „Wasser -Agua“ bedient sich der Medien Malerei, Fotografie, Video, Objekte, Installation, Performance. Sie will die Folgen gedankenlosen Umgangs mit Wasser aufzeigen (verdorrte Erde), für bedrohte Wasserwelten eintreten (Mangroven in Brasilien) und die kostbaren Trinkwasserressourcen unseres Planeten in Erinnerung rufen.

Durch viel zu hohen Konsum, sinnlose Anwendung und skrupellose Vergeudung besteht die eminente Gefahr, dass unser Trinkwasser eines Tages nicht nur in einigen Ländern wie bisher, sondern weltweit zur Mangelware wird. Diese bedenkliche Perspektive bewog den Förderverein deutsch-brasilianischen Kulturaustauschs Ponte Cultura e.V., Nürnberg, 38 Künstler aus (vorwiegend) Brasilien und Deutschland einzuladen, sich mit diesem Thema künstlerisch zu beschäftigen. Der Auftakt zu diesem Projekt war eine Begegnung der Künstler in der Provence im Sommer 2007, während der sie anhand einschlägiger Referate, Diskussionen und Exkursionen dem intelligenten Umgang mit Wasser unserer europäischen Vorfahren (Kelten, Römer, Mittelalter) nachspürten. Davon inspiriert entstand im Zeitraum von etwa einem Jahr die nun präsentierte Ausstellung, die 2009 nach São Paulo und Fortaleza / Brasilien wandern soll.

Beteiligte Künstler:

Deutschland/Nürnberg:
Eva Engelhardt, Renate Gehrcke, Lisa Haselbeck, Berit Klasing, Anneliese Kraft, Gerlinde Pistner, Annette Rollenmiller, Marianne Stüve, Tevauha (Thomas V. Held), Bruno Weiß, Fred Ziegler

Frankreich/Uzès:
Mô Cassagne, Benoît Flamand, Pat Woolham, Sarah Wood

Kanada/Vancouver:
Stefani Peter

Brasilien/Fortaleza:
Julio Camarero, Jussara Correia, Siegbert Franklin, Roberto Galvão, Meire Guerra, Ana Cristina Mendes, Maira Ortins, Salet Rocha, Herbert Rolim, Claudia Sampaio

Brasilien/São Paulo:
Fernanda Amalfi, Damara Bianconi, Helena Carvalhosa, Margot Delgado, Edith Derdyk,Hugo Fortes, Robin Glas, Liz Miller, Paloma Perez, Coca Rodriguez, Leila de Sarquis, Maria Villares

www.pontecultura.de

Arbeiten und Texte zur Ausstellung auch unter:
www.jetztkunst-art.com/portal/content/pontecultura-2008-water

Download der Presseinformation als PDF unter:
www.schels-pr.de/material/presseinfo_pontecultura_0808.pdf


Ausgewählte Arbeiten
(Fotos für Berichterstattung honorarfrei)


Coca Rodriguez, São Paulo
www.art-bonobo.com/cocarodriguez
Malerei, Zeichnung Aquarell, Installation, Objekte, poetische Texte
Titel der Installation:
„Fische des Rio Negro“ - aus der Serie „Amazonaswald unter Wasser “
Montage auf einer weißen Holzplatte, 1 m breit, 5 m lang, 90 cm hoch.
Technik: Graphit-Zeichnungen auf gewachster Leinwand, in Holz geklebt, abwechselnd mit wissenschaftlichen Zeichnungen. Plotter-Ausdrucke von Fischen auf transparentem Azetat, die aufgerollt wie Hinterglaskästen geschützter Fische aussehen. Weitere Objekte begleiten die Installation, z.B. Reisetagebücher.


Fred Ziegler , Nürnberg
www.fredziegler.de
Malerei, Installation, Video
Titel der Installation: „Schweres Wasser“
Schweres Wasser wird in Kernkraftwerken als Moderator eingesetzt


Paloma Perez , Sao Paulo
www.palomaperez.com
Fotografie
Titel: „Transitory Landscapes “
Erläuterung: „In less than twenty years, one third of us with live with the absolute shortage of water. Brazil has 12% of the planet’s fresh water reserve. With the Amazon, the world’s largest river and the Guarani, the largest underground reservoir in the planet.
In this work I trace a parallel between the process of urbanization and its effects, where we are the victims of our own unrestrained growth. I choose the reflections of the Amazon’s sweet waters as a mirror of our own inconsequence.

Meire Guerra, Fortaleza
http://meireguerra.multiply.com
Installation, Objekte Fotografie

Titel der Installation: „Tout est Perdu...“
Typischer Koffer der Dürreflüchtlinge aus dem Nordosten Brasiliens, die in die großen Städte Brasiliens abwandern und dort - Analphabeten und schlecht gerüstet für das Leben in der Stadt - in den Favelas und häufig im Drogenhandel landen. Der Inhalt des Koffers besteht aus Heiligenbildchen, Rosenkranz, Bild der Frau und Kinder, einer Blume…