24.11.2008

Anders Theorell: Objekte und Fotografien

Eine Ausstellung des Derag Hotels Maximilian, Nürnberg, in Kooperation mit jetztkunst

5. Dezember 2008 bis 1. März 2009

AUSSTELLUNG
im Derag Hotel Maximilian,
Obere Kanalstraße 11, Nürnberg

Vernissage: Do., 4. Dezember 2008, 19 Uhr

Die Kreationen von Anders Theorell, die inzwischen in Deutschland ihre Freunde und viel Beachtung bei der Presse gefunden haben, sind keine bloße Spielerei. Sie nehmen ästhetisch und intellektuell gleichermaßen Stellung zu einem wichtigen Kulturaspekt. Anders Theorell hat in Deutschland, Schweden und der Schweiz eine Reihe beachteter Ausstellungen gemacht. Seine Objekte finden sich als Einzelstücke oder in Vitrinen vieler Hotels und anderen Gastronomiebetrieben.

A Theorell: Vierfach-Zigarettenspitze elegant, fotografiert von Frank Johannes, 2008

Anders Theorell
Geb. 1941 Kalmar/Schweden
Ausbildung in Göteborg und Malmö
Künstlerische Weiterbildung in Malmö, Nürnberg und Trentino
Lebt in Kalmar und Röthenbach a.d. Pegnitz

Kontakt
Anders Theorell
Schnackenhof 3
90552 Röthenbach a.d. Pegnitz
Tel.: 0911 / 9803206
E-Mail: a.theorell@gmx.de
www.mobiler-stammtisch.de

Frank Johannes - PUBLIC PRIVACY

28. 11. 2008 – 21. 12. 2008

In der Ausstellung PUBLIC PRIVACY beschäftigt sich der Photograph Frank Johannes mit der Preisgabe der eigenen “Privatheit“ in der Öffentlichkeit. Nicht nur der Künstler lässt Einblicke in sein Privatleben zu. Jeder verrät – meist durch Gesten, Kleidung und Verhalten – in der Öffentlichkeit mehr als ihm recht ist.

So ergeben sich Einblicke auf Ansichten und auf das Gefühlsleben eines jeden, die Frank Johannes in seinen Photographien eingefangen hat.

Die Motive lassen Raum für Interpretationen von humorvoll bis ernsthaft – finden Sie Ihre eigene!

Vernissage: Freitag, 28. 11. 2008 ab 19. 00 Uhr

Eine Kooperation mit jetztkunst.de
ArTelier, Knauerstr. 3, Nürnberg Gostenhof

Öffnungszeiten:
Do – Fr 19 – 23 Uhr
Sonntag 16 – 19 Uhr

www.das-artelier.com

Frank Johannes (www.shoot-now.com)

19.11.2008

bethang_nachrichten no 0034 vom 19. november [64]

• operation uranus gedenken- feiertag in bethang-ausstellung verlängert
• migrationsstipendium
• neofachwerkhaus in bethang nord
• radio multikulti ,berlin muss bleiben
• pinkeln in bethang
• "Wie funktioniert Streetart in anderen Ländern?"
• die kette des prometheus
• zentralisierung als grundübel
• bethang_nachrichten-archiv



liebe freunde, liebe bethanger, lieber zeitgenossen

mit überfüllter blase bin ich gestern beim kollegen bernd klötzer eingelaufen. warum, das lest ihr weiter unten.
viel spass
euer
karsten (neumann)

operation uranus gedenken- feiertag in bethang-ausstellung verlängert
die ausstellung "sophisticated primitivsmo" wird bis di 09. dec. verlängert.
gedenken der operation urnaus findet heute ab 19:00 uhr statt.


migrationsstipendium
junge migrationswissenschaftler bekommen eine stipendium.
ihre erkenntnis, nachdem sie sieben kongolesen in ihrem achtquadratmeter-zimmer besucht haben:
"Aber die Arbeitsmarktperspektive ist auch ziemlich einseitig."
näheres unter:
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1623889_Ein-Gefuehl-wie-im-Zoo.html

neofachwerkhaus in bethang nord


radio multikulti, berlin muss bleiben
http://www.multikulti.eu/online-unterzeichnen/

pinkeln in bethang
gestern war ich im nürnberger rathaus und schaute mir die ausstellung zu den entwürfen des augustinerhofes an.
einen städtischen mitarbeiter im pförtnerhäuschen nach einer toilette fragend, erhielt ich die auskunft, doch bitte fünfzig meter weiter richtung hauptmarkt die toilette zu benützen.
diese ist jedoch kostenpflichtig. die stadt nürnberg und ihr heiß umworbener bauherr laden also in öffentlichen (!!) räumen zum besichtigen einer ausstellung ein und verlangen dann 50ct für´s pinkeln - naja die nürnberger lassen keinen pinkeln, es sei denn er hat sandstein gefressen.

"Wie funktioniert Streetart in anderen Ländern?"
In Bordeaux oder Toulouse gibt es Patchwork-Wände, die zig Mal überstrichen wurden. Die schönsten oder besten Motive lassen sie stehen. Dadurch entsteht eine seltsame Optik, die man aus Deutschland nicht kennt. Aus dem verklemmten, spießigen Deutschland, wo jede Wand sauber sein muss und immer wieder neu gestrichen wird.
( quelle: funk25 http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/452458 )

die kette des prometheus
vorgestern riss, nach geschätzten 5.000 km (paul vom fahrradladen "ride on an rainbow") meine fahrradkette, mitten in einer aktion, die ich durchführte, um meine arbeit für den kunstpreis langwasser zu erstellen. ich wollte vom frankencenter langwasser nach bethang nord zum dortigen einkaufcenter radeln und dann weiter nach bethang west zum dortigen einkaufcenter, um unterwegs kunststoff für mein für die ausstellung geplantes kunstwerk zu sammeln. an der ecke münchner/regensburgerstraße riss meine fahrradkette, so dass ich dann einfach zu meinem atelier in bethang mitte lief. dennoch habe ich genügend kunststoffmüll gefunden.
ich danke dem fahrradladen "ride on a rainbow" ( http://www.ride-on-a-rainbow.de/ ) für das entgegenkommen beim reparaturpreis.
da war die kette schon lange gerissen:



zentralisierung als grundübel
deswegen gibt es in bethang dann statt der bisherigen drei rathäuser in den jeweiligen städten fünf rathäuser, vergleichbar den bezirksrathäusern in berlin.
die probleme der zentralisierung sind jedenfalls schön in folgendem buch angesprochen (danke max ackermannn für den linktipp!):
"probleme der stadt" ein buch von leopold kohr, otto müller verlag
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/871188/

bethang_nachrichten-archiv
das archiv der bethang_nachrichten ist wie immer hier zu finden:
http://kunstjetzt-blog.blogspot.com/search/label/Nachrichten%20aus%20Bethang

16.11.2008

bethang_nachrichten no 0033 vom 31.oktober [64]

• "mutter der müllmenschen"
• sammlers glück
• bethang_prozessversion_installation im haus der kunst, münchen, 30. oktober [64]
• schickedanz ---> ein arisierungsfall
• lange der bayerischen bibliotheken [64] im institut für moderne kunst
• aktuelles novemberheft des stadtmagazins für nürnberg, fürth und erlangen, der plaerrer
• schauplatz paris
• einblick und rückblick_II in den palmengarten
• "arm durch arbeit" - neues buch von breitscheidel
• die bahn AG und ihre vorgeschichte
• bethang_nachrichten-archiv

liebe bethangianer, dear zeitgenossen, dobre den und einen wunderschönen guten tag,

ich denke die themen dieser rundmail sind wieder mal ein schönes potpourri durch verschiedenen themen von der kunst über die soziale gerechtigkeit, dem nationalsozialismus bis hin zum thema "ein guter mensch" sein, denn wie fragte schwester emanuelle den interviewenden journalisten "und was tun sie gegen die armut?"
in diesem sinne wünsche ich euch viel spass beim lesen und viel spass beim betrachten der fotos
karsten (neumann)

"mutter der müllmenschen"
die "mutter der müllmenschen", schwester emanuelle, ist tot.
"vom deutschen papst hatte sie erhofft, dass er den zöllibat lockern, homosexualität akzeptieren und geburtenkontrolle zulassen möge - vergebens."
http://www.sueddeutsche.de/panorama/874/314770/text/

sammlers glück
am chiemsee durfte ich auf einer terasse ohne seeblick eines meiner "held_der_arbeit_116bpm" performancebilder von der ausstellung im Q17 im jahre [59] installieren.
wie ihr seht, ist dieses bild schon in guter gesellschaft mit einem kurvenbild aus dem jahre [47], zeichnungen aus dem jahre [45], tupfbildern aus dem jahre [53] und [56], einem tischset mit der auflage 8 stück aus dem jahre [57], sowie einigen bethangarbeiten aus dem jahre [63]

bethang_prozessversion_installation im haus der kunst, münchen, 30. oktober [64]
gestern im haus der kunst viel mir ein plakat des hauses der kunst mit einem aktivitätsüberblick im jahre 2008 u.z. auf.
darauf wurde im oktober die ausstellung "made in munich" mit werken von joseph beuys, jeff koons, hermann nitsch u.a. angekündigt.
die ausstellung wird aber jetzt erst im november eröffnet.
für einen prozessorientierten bethangianer kein problem, flugs wurde eiine prozessversion mit filzstift mit hilfe bürorucksack geschaffen und das plakat überklebt, damit nicht so vielwe iritierte besiucher wie ich, den kassennmitabrieter und die öffentlichkeistmitarbeiterin des hauses der kunst nerven müssen, die meinte, im prospekt steht es doch richtig.
das doppelfoto mit dem vorher-nachher-zustand ist wieder auf archival matte papier mit lichtechter pigmentierter tinte im format DINA4 ausgedruckt in einer auflage von 10 stück, nummeriert, und signiert erhältlich.
anfragen dies bezüglich nehme ich besonders gerne von menschen entegegen, die sich von schwester emanuelle angesprochen fühlen. menschen mit einem Z3 sportwagen, die aber kein geld für kunst übrig haben, können mir gestohlen bleiben, denn wie sagte dagyab rinpochevom
http://www.tibethaus.com : "es gibt immer jemanden, der weniger hat, wie man selber und dem man helfen kann."


schickedanz ---> ein arisierungsfall
am dienstag hält dr. eckard dietzfelbinger im jüdischen musuem, königstr. 89, 90762 bethang(west), um 19:30 einen vortrag zu den arisierungs- und entnazifzierungsvorgängen rund um die fränkische unternehmerfamilie schickedanz. ein absolutes muss!
näheres in der aktuellen ausgabe der zeitschrift "transit" aus dem testimonverlag oder unter:
http://www.rijo.homepage.t-online.de/teriblog_de_01.html#Schickedanz

lange der bayerischen bibliotheken [64] im institut für moderne kunst
im rahmen dieser veranstaltung zeigte ich im inmstitut für moderne kunst vor einem sehr interessierten publikum meine 102 einladungskarten aus den letzten 26 jahren! das handyfoto von anke schlecht dokumentiert die atmossphäre an diesem abend dort in der bibliuothek im ersten stock sehr schön.

aktuelles novemberheft des stadtmagazins für nürnberg, fürth und erlangen, der plaerrer
ein offener leserbrief von mir, vom 25. september diesen jahres, wurde im aktuellen heft des plaerrer ausführlich zitiert. sehr schön finde ich die änderung von jochen schmoldt aus KuKuQ einfach KKQ zu machen, das erinnert sooo an BBQ und trifft den nagel auf den kopf!
am besten das heft kaufen, einen anreißer findet ihr hier:
http://www.plaerrer.de/themen/report.html

schauplatz paris
wenn wir schon beim thema KKQ sind, hier seht ihr, wenn schon so etwas macht, wie man so etwas macht, eben ohne kleingeistiges, etatloses herumgeschustere und ohne wenn und aber für die kunst!
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/ausstellungen/transformation_eines_baudenkmals_1.1102766.html

einblick und rückblick_II in den palmengarten
die regional presse weigert sich ja über den palmengarten zu rezensieren, weil , dann jede arztpraxis kommt und sagt sie hätten schöne bilder aufgehängt (o-ton radlnmeier AZ) oder einfach nur ein "keine chance" (o-ton gnad, NN). nett ist ja dass dann über eine ausstellung der künstlergruppe kreis rezensiert wird im "kommunalen eigenbetrieb", für strom- gas- und wasserversorgung der zum einem nicht unerheblichen teil einem grossen stromkonzern gehört. aber wir wissen ja "money makes the world go round".
mein dank gilt jedenfalls dem fotografen günther kühnel, einem stetigen dokumentator zeitgenössischer kunstaktionen, der die performance "die heilige johanna und the duck of death" nochmals ausgiebigst dokumentiert hat, wie ihr hier seht.


"arm durch arbeit" - neues buch von breitscheidel
"als erstes machte er eine begegnung mit dem "wohl einzig wirksamen sozialgestez von rot-grün", sagt breitscheidel- "dem flaschenpfand". tausende menschen verdienen sich mit dem sammeln von pfandflaschen eiin zubrot"
näheres zum buch des günther walraff schülers unter:
http://www.sueddeutsche.de/,tt4m1/politik/2/314896/text/

die bahn AG und ihre vorgeschichte
die erstklassige ausstellung "sonderzüge in den tod" wurde von der bahn ag in münchen aufd den sogenannten flügelbahnhof "starnberger see" verlegt, ein abgewarckter bahnhofsteil, den kaum menschen besuchen, bei dem die ehm. fahrkartenschalter verlassen und von innen mit pappe geklebt sind und beim das wasser von der decke tropft (siehe foto).
die ausstellung passt wohl nicht zum würstel-konsum-rausch in der haupthalle und sicherlich auch nicht zum aktuellen vorgehen, wie derzeit abgelehnte asylanten usw. mit dem flieger abgeschoben werden. damals wurden die verfolgten des NS-regimes, die nach den "vorschriften des zivilen sonderzugverkehrs" in die getthos und vernichtungslager abtransportiert wurden, die 2 pfennig pro gefahrener kilometer (halber preis dritte klasse, egal ob personen- oder güterwagen) selber zahlen. die typisch deutsche verharmlosungsformulierung "vorschriften des zivilen sonderzugverkehrs" von damals lässt einen genauso erschüttern, wie die heutige formulierung "... die teilnahme an einem individuellen berwerbunscoaching im laufe dieser beschäftigung ist verpflichtend".

bethang_nachrichten-archiv
das archiv der bethang_nachrichten ist wie immer hier zu finden:
http://kunstjetzt-blog.blogspot.com/search/label/Nachrichten%20aus%20Bethang

14.11.2008

Weblog von Andre Debus

lesenswert:
www.andre-debus.blogspot.com